Aus der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Schule

Bad Grund (bo). Zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Schule konnte Vorsitzender Jürgen Krohn nicht nur zahlreiche Mitglieder begrüßen, sondern auch die Gemeinderatsmitglieder Manfred von Daak, Uwe Sommermeyer und Peter Schwinger, die zum Tagesordnungspunkt Schulschließung eingeladen worden waren.

Die Neuwahlen des Vorstandes wurden zur Nebensache. Die anstehende Schulschließung erregte die Gemüter. Der Vorsitzende erklärte, dass ihm keine überzeugenden Gründe für Gittelde als Schulstandort genannt worden seien. Die Akzeptanz für die Schließung der Bad Grunder Schule sei daher nicht vorhanden. Dem Zustandekommen des Ratsbeschlusses habe Transparenz und Plausibilität gefehlt, damit sei der Eindruck eines gesteuerten Prozesses entstanden.

Die anwesenden Gemeinderatsmitglieder widersprachen den Aussagen nicht. Insbesondere, da es abgelehnt worden war, als weiteres Kriterium „Außerschulische Lernorte“ zu behandeln, so Peter Schwinger. Sie seien der festen Überzeugung, dass der Schulstandort Bad Grund in dieser Hinsicht mehr als Gittelde zu bieten habe. Uwe Sommermeyer bemängelte, dass überwiegend monetäre Gründe den Ausschlag gegeben hätten. Der Auftrag für den Arbeitskreis habe gelautet: „Zum Wohle der Kinder!“ Und Manfred von Daak zeigte sich enttäuscht über die respektlose Art, wie sein bürgernaher Antrag auf Unterbrechung der Ratssitzung für eine Bürgerfragestunde vor der Entscheidung ohne Begründung abgelehnt worden sei.

Diesen Aussagen schloss sich eine lebhafte Diskussion an. Mit dem Ergebnis, dass der Vorsitzende beauftragt wurde, die Kultusministerin um Unterstützung zu bitten, das Kriterium „Außerschulische Lernorte“ vor Schließung der Grundschule noch behandeln zu lassen. Insbesondere, da bekannt geworden ist, dass Eltern beim Landkreis und der Landesschulbehörde rechtliche Schritte gegen die Entscheidung zur Schulschließung eingeleitet hätten. Den Erfolg des Schreibens schätzten die Anwesenden als sehr gering ein. Schulleiterin Christiane Lacher warnte davor, große Hoffnungen zu wecken.

In seinem Bericht hatte Vorsitzender Jürgen Krohn zuvor an die Gründung des Fördervereins am 6. Mai 1993 vor 21 Jahren erinnert. Das Ziel, die Anerkennung als „Volle Halbtagsschule“ sei erreicht worden. Darauf aufbauend sei die Grundschule im Teufelstal heute eine „Vorzeigeschule“ mit vielen Aktivitäten „rund um die Schule“. Schulleiterin Christiane Lacher hob hervor, dass der Förderverein in die Aktivitäten der Schule stets eingebunden worden sei.

Auf Nachfrage sagte Kassenwartin Petra Klingebiel, dass für die Anschaffungen, wie Spiel- und Sportgeräte, Kücheneinrichtung und Computer sowie die finanzielle Unterstützung zahlreicher Aktionen nach dem Motto des Vereins: „Zum Wohle unserer Kinder!“ insgesamt rund 40.000 € aufgewandt wurden.

Ein besonderer Dank des Vorsitzenden ging an die 74 treuen Vereinsmitglieder, unter ihnen noch fünf Gründungsmitglieder: Hella Furtwängler, Helmut Hinze, Carsten Probst, Reinhardt Wollenweber und Peter Schwinger. Durch ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden, wie Einnahmen aus dem Kleiderbasar in der Schule, Weihnachtsmarkt, Schulfest und von der Theater AG Clausthal, habe man das alles erreichen können.

Neuwahl des Vorstandes:

Vorsitzender Jürgen Krohn

Stellvertreterin Claudia Brandt

Kassenwartin Petra Klingebiel

Schriftführer Thomas Sturm

Kassenprüfer: Christiane Lacher und Reinhard Wollenweber

Vorsitzender Jürgen Krohn, Kassenwartin Petra Klingebiel, 2. Vorsitzende Claudia Brandt, Schriftführer Thomas Stum und die Kassenprüfer Reinhard Wollenweber und Christiane Lacher.