Jahreshauptversammlung der Osteoporose-Selbsthilfegruppe Bad Grund

Bad Grund (ps) Über eine erfreuliche Zunahme der Genehmigung von Therapiemaßnahmen durch die Krankenkassen konnte Vorsitzender Ulli Milas auf der Jahreshauptversammlung berichten. Leider sei das nicht mit einer Zunahme der Mitgliederzahlen verbunden. In zahlreichen Gruppen werde im Gesundheitszentrum Trocken- und Wassergymnastik angeboten. Die Teilnehmer kämen nicht nur aus der Gemeinde Bad Grund, sondern aus Seesen über Osterode, Clausthal-Zellerfeld, Herzberg bis Katlenburg.

 

Die Volkskrankheit Osteoporose könne nur in Selbsthilfegruppen wirkungsvoll bekämpft werden, so der Vorsitzende. Den Betroffenen sei offensichtlich nicht klar, dass nur die Weiterführung des Funktionstrainings langfristig Linderung oder Befreiung der Beschwerden bringe. Die Therapiemaßnahmen seien zwar für jeden zugänglich, doch Zuschüsse des Vereins erhielten natürlich nur Mitglieder.

In diesem Zusammenhang dankte der Vorsitzende Dr. Oswald Sander, dem Betreiber des Gesundheitszentrums, dass zu erschwinglichen Konditionen das Solehallenbad genutzt werden könne, und insbesondere den Therapeuten für die ohne Zeitdruck durchgeführte Trocken- und Wassergymnastik.

In anderen Ortsgruppen haben sich die guten Leistungen herumgesprochen, daher hätten vier Ortsgruppen des Bundes-Selbsthilfeverbandes für Osteoporose LV-Niedersachsen Bad Grund per Bus als Heilmittelkurort angefahren, um sich zu informieren.

Als Schirmherr der Osteoporose-Selbsthilfegruppe dankte Gemeindebürgermeister Harald Dietzmann nicht nur dem Vorstand, sondern allen Mitgliedern, die beispielhaft aktiv am Funktionstraining teilnehmen. Es sei bedauerlich, dass viele die Vorteile nutzen, ohne dem Verein beizutreten.

Nach den Regularien mit Berichten des Kassenwartes Hartmut Römer und Kassenprüferin Magda Haut wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt und Barbara Lex zur 2. Kassenprüferin gewählt. Für treue Mitgliedschaft wurden abschließend geehrt:

Inge Grobecker, Magda Haut, Brigitte Scharf, Herbert Edert und Hartmut Römer für 5 Jahre, Margit Milas, Annemarie Nischwitz, Heidi Ehrenberger für 10 Jahre und Regina Schulze, Dieter Reinecke, Barbara Lex, Helga Warnecke, Ellen Heberle, Waltraud Höfert und Agnes Galdiks für 15 Jahre.

Die Geehrten der Osteoporose-Selbsthilfegruppe mit dem Vorsitzenden Ulli Milas oben links und seiner Stellvertreterin Elisabeth Rotte 3.oben v.l. (Foto: Peter Schwinger)