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Eisdorf (pb). Wenn es nach den Zuschauern der MusicShow-Premiere des St. Georg-Theaters gegangen wäre, hätte es Oscars regnen müssen. Denn, was die über 20 Schauspieler und Schauspielrinnen sowie die drei Techniker im Eisdorfer Kirchenhaus auf die Bühne brachten, hätte bestimmt auch so manchen Filmemacher vor Neid erblassen lassen.

Schließlich war es ihnen mittels eines selbst geschriebenen Drehbuchs nicht „nur“ gelungen,  Stars berühmter Streifen zu gemeinsamen Auftritten zu bewegen. Mittels fantastisch inszenierter Filmmusik ermöglichten sie auch Reisen in die Vergangenheit und in die Gegenwart.

Die Kombinationen der unterschiedlichsten Songs und Stars faszinierten mindestens ebenso, wie deren Präsentation. Zum einen waren die Kostüme, die Masken und insbesondere die Zusammenstellung der einzelnen Szenen atemberaubend – denn wo gibt es schon zwei Freiheitsstatuen, die auch noch Trompete spielen können? Wo gibt sich Darth Vader ein Degengefecht mit einem Gladiator, und wo treten die Dchungelbuchstars Mogli und Balu zusammen mit Mary Poppins auf?

Die Cartwrights und Koch Hop Ding, die in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts äußerst erfolgreich über die Fernsehbildschirme galoppierten, hatten sich außerdem für ihren Besuch in Eisdorf auf Pferde geschwungen. Wencke Myrre präsentierte nicht bloß ihren Song über das knallrote Gummiboot, sondern auch so ein voll aufgeblasenes Paddel Transportmittel. Hildegard Knef ließ rote Rosen regnen, Marlene Diedrich sang unter der Laterne, vor dem großen Tor, Hans Albers über die Reeperbahn und Cornelia Froböss rief zum Einpacken der Badehose für ein Bad Wannsee ein. Aber auch Zara Leander, Frank Sinatra, Whitney Houston und Olivia Newton-John hatten es sich nicht nehmen lassen, ein Gastspiel in Eisdorf zu geben. Heinz Rühmann betrat einmal als ein kuscheliges Kinderlied singender Clown und zusammen mit seinen Jungs von der Tankstelle die Bühne. Die Blues Brothers wussten sich sehr gut zu präsentieren, was den King of Rock ‘n Roll, für Elvis, ebenso zutraf.

Nach vielen weiteren Auftritten von beispielsweis James Bond, dem Beißer und Rocky hatte es sich sogar Udo Lindenberg nicht nehmen lassen, mal schnell im Kirchenhaus vorbeizuschauen. Und einmal gab es gab auch ganz reale Live-Musik. Dafür sorgte kein anderer, als Andreas Gabalier!!

Einen ganz besonderen Oscar hätten aber der Hausmeister, die Klofrau und die Eisfee verdient. Letztgenannte für ihren kurzen, aber äußerst pfiffigen Auftritt, die anderen beiden, wie sie  es aufgrund ihrer Connection zu all den Stars möglich machten, dass sie alle – am Abend vor der Oscar-Verleihung - in Eisdorf gastierten. Und die Techniker müssten ebenfalls jeweils einen erhalten, weil sie auch wirklich alles ins rechte Licht und mit äußerst gutem Ton versorgten.

Jeder Darsteller selbst hatte bei seinem Play-Back-Auftritt Text, Mimik und Gestik, untermalt von den Kostümen und Masken, so überzeugend im Griff, dass man stets  das Gefühl hatte, Live-Musik zu vernehmen. Es hätte wohl niemanden gewundert, wenn die beiden überdimensionalen Oscars an der hinteren Bühnenwand Beifall geklatscht hätten. Genau damit überschüttete aber das Publikum alle Akteure auch nicht erst beim Endapplaus. Kurz ausgedrückt: eine spitzenmäßige Aufführung.

Diese Reise nach Hollywood wird übrigens in Eisdorf am kommenden Samstag, 20. August, sowie am 10., 17. und 24. September ab 19 Uhr wiederholt. Am Freitag, 26. August, startet das Musical erst um 20 Uhr,  am Sonntag, 28. August, dahingegen bereits um 18 Uhr. Wer noch keine Karten hat, sollte sich schnell auf den Weg zur Bäckerei Brakebusch (Telefon: 05522/82682) oder zur Getränkeinsel Peinemann Telefon: 05522/319322)  in Eisdorf machen.

Übrigens kommt auch der Erlös aller Auftritte traditionsgemäß kommt dem Verein „Die Kirche bleibt im Dorf“ zu Gute.

Sie alle sorgten übrigens dafür und werden dies noch einige Male tun, dass die Oscar-Verleihung fast in Eisdorf stattgefunden hätte:  Sabrina Leimeister, Nils Ueberschär, Rüdiger Chrzanowski, Nico Riehl und Miriam Lüder hat sich talentierter Zuwachs angesagt und dafür gesorgt, dass eine 20köpfige Laienspielgruppe Hollywood nach Eisdorf holt. Schließlich mischen Daniela Diener, Andreas Stein, Petra Borchers, Vanessa Diener, Regina Selzer, Ulrich Selzer, Maren Neumann, Ilona Reinhardt, Regina Rath, Thomas Rath, Michael Rath, Oliver Rath, Bärbel Leimeister, Dalina Schmidt, Heike Ueberschär, Markus Simanski, Nils Müller und Lennart Stein sowie die Techniker Stefan Rieger, Uli Slowik und Dennis Leimeister  erneut kräftig mit.

Fotos: Bordfeld