Gittelde (pb). Beim letzten Frauenfrühstück 2014 sollte es „heiß“ hergehen. Denn Ortsbrandmeister Sven Olbrich und sein Stellvertreter, Denis Starfinger, waren der Einladung von Anna Haberer und Heide Neumann gefolgt und referierten im gut gefüllten Gemeinderaum über das Thema „ Mit Sicherheit ein schönes Fest“.

Schwerpunktthemen waren die Gefahren, welche beispielsweise Kerzen nicht nur in der Vorweihnachtszeit bei Unachtsamkeit mit sich bringen können, und dass ab dem 1. Januar die Rauchmelderpflicht in Niedersachsen in Kraft tritt.

Gerade in der dunklen Jahreszeit zündeten viele Menschen noch gerne nicht nur eine Kerze an, und in den Adventskränzen sowie an den Weihnachtsbäumen gebe es auch immer noch Wachskerzen. Und gerade auf diese sei achtzugeben, weil eine kleine Flamme eine große Kraft hat.

Sie verrieten dann einige wichtige Tipps, wozu auch die Notrufnummer 112 zählte, und stellten Utensilien vor, welche zum Bestand einer jeden Feuerwehr gehören. Amüsant fanden es die sehr interessiert zuhörenden Frauen, als Anna Haberer in eine Löschdecke gehüllt wurde und Heide Neumann eine „Tarnkappe“, die Fluchthaube, übergezogen bekam. Übrigens kann diese besondere Deckenart in jedem Baumarkt erworben werden.

Gleiches gilt für die Rauchmelder, die beispielsweise in der Küche montiert werden sollten. Die beiden Feuerwehr-Kameraden verwiesen daruaf, dass die meisten Brandopfer nachts in den eigenen vier Wänden verunglücken. Zur Gefahr werde nicht unbedingt das Feuer, aber der Rauch, der tödlich sein kann. Und die Rauchmelder hätten sich bereits als vorbeugende Brandschützer bewährt.

Übrigens wird es im kommenden Jahr gleich drei Rauchmeldertage geben, und zwar im Februar, im Märze und im November. Wer mehr erfahren möchte, sollte einfach am folgende Internet-Adresse anklicken: www.rauchmelder-lebensretter.de.

Ortsbrandmeister Sven Olbrich, Anna Haberer und Heide Neumann (mit Fluchthaube) ließen sich gerne von Ortsbrandmeister Sven Olbrich (li.) und dessen Stellvertreter, Denis Starfinger, „neu einkleiden“. Was auf großes Interesse stieß. Fotos: Bordfeld