Sommerfest des Tierschutzvereins zog viele Gäste an

Osterode (pb). Auch wenn Petrus die himmlischen Wasserschleusen recht weit aufgedreht hatte, fiel das traditionelle Sommerfest des Tierschutzvereins Osterode und Umgebung alles andere, als in das nasse Element. Denn auf dem in der Leege gelegenen Gelände des Tierheims herrschte von Beginn an Hochbetrieb.

Die Besucher fast jeden Alters und aus allen Teilen des Kreises Osterode wollten das bunte und informative Programm in aller Ruhe genießen, da konnte auch der Regen nichts dran ändern.

Schon am Eingang musste die Rettungshundestaffel aus Goslar nicht lange darauf warten, dass die Gäste vieles rund um den besten Freund des Hundes und insbesondere über die Arbeit dieser Staffel wissen wollten. Und das Team ließ auch keinen im Regen stehen.

Eigens aus Braunschweig waren Mitglieder des Vereins Kaninchenschutz angereist, um nicht nur klarzustellen, dass sowohl das Wild- als auch das Hauskaninchen eine Rasse sind, sondern insbesondere darauf hinzuweisen, dass die gesündeste Nahrung für die Langohren frisches Gras oder Heu sind und nicht irgendwelche gepressten Zusammensetzungen.

Der Arbeitskreis „Wirbellose in Binnengewässer“ machte darauf aufmerksam, dass es viele Krebsarten gibt, die nicht in Aquarien oder in den hiesigen Gewässern zu suchen haben.

Die „Mobile Trimmtante“ war ebenso zugegen, wie Franziska Dunsky, die Halsbänder nicht „nur“ für den besten Freund des Menschen fertigte. Aber auch Sandra Heidecke stieß mit ihrer „Futterluke“ auf großes Interesse, was auch für eine Tierfotografin zutraf.

Das darf auch über zwei- beziehungsweise vierbeinige Mitglieder des Hundesportvereins Osterode gesagt werden, der sich mit einer ganz neuen Disziplin vorstellte.

Die kleinen Besucher/innen wiederum durften sich schminken lassen, oder es auch mal selbst versuchen.

Für das leibliche Wohl war mittels Grillspezialitäten und kalten Getränken sowie Kaffee und Kuchen gesorgt.

 

(Fotos: Petra Bordfeld)