Bis zum Waldrand geboßelt

Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Bad Grund waren 23 Kinder mit der Jugendpflegerin beim Boßeln unterwegs

Gemeinde Bad Grund (hn). Das Boßeln, in einigen Regionen auch als Klootschießen bezeichnet, ist eine Sportart, die in unterschiedlichen Formen in verschiedenen Teilen Europas gespielt wird.

Am Montag waren 23 Kinder und Jugendliche im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Bad Grund mit der Jugendpflegerin Melanie Henschel und ihrem Team in Sachen Boßeln unterwegs. Aufgeteilt in drei Gruppen startete man am Jugendcafé in Badenhausen, mit dabei ein Bollerwagen mit Getränken, Äpfeln und Brezeln zur Stärkung. Ziel des Spiels ist es, eine Kugel mit möglichst wenigen Würfen über eine festgelegte Strecke zu werfen. Die Mannschaft mit den wenigsten Würfen gewinnt das Spiel. Benutzt wurden zuvor selbst gemachte Bälle, die aus mit Sand und Mehl gefüllten Luftballons hergestellt wurden. Boßeln kann in unterschiedlichen Varianten auf freien Flächen, wie Feldern und Wiesen, öffentlichen Straßen und befestigten Wegen gespielt werden. Ziel der Ferienaktion-Gruppe war der Waldrand, wo dann die Gewinner feststanden, nämlich Sanya Rasper, Kevin Rode, Jonas Ahfeldt und Lilli Blumenberg. Alle Kinder bekamen eine Siegerurkunde und Naschereien, und da das Wetter so gut war, konnten alle gemeinsam zum Abschluss noch eine Wasserschlacht machen. hn

Vom Jugendcafé in Badenhausen bis zum Waldrand: 23 Kinder boßelten in drei Gruppen im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Bad Grund um die Wette (Foto: Herma Niemann).

 

Leckere Pizza gebacken

Gemeinde Bad Grund (jp). Die meisten Kinder backen und kochen gern. Wenn Sie das auch tun oder sich zumindest einmal als Koch versuchen möchten, ist Pizza backen eine tolle Idee. Pizza zu backen, ist kinderleicht. Davon konnten sich die Kinder der Gemeinde Bad Grund (Harz) überzeugen, denn sie haben gemeinsam mit der Jugendpflegerin Melanie Henschel ihre eigene Pizza gebacken. Bevor der vorbereitete Teig weiterverarbeitet werden konnte, erfuhren die Kinder, dass der Teig nur aus ganz wenige Zutaten besteht. Dann ging es ans Kneten und Belegen. Die kleinen Pizzabäcker konnten ihre Pizza mit allerlei Zutaten selbst belegen. Natürlich konnten die fertigen Pizzen auch noch im Jugendcafé verzehrt werden und alle bekamen eine zweite sogar noch mit nach Hause.

 

Auch die Pferdepflege gehört dazu

Eisdorf. Das erfuhren gestern die 19 Kinder, die sich auf dem Reitplatz in Eisdorf zu der Aktion „Rund um´s Pferd“ eingefunden hatten. Emsiges Treiben herrschte auf dem Platz, als es galt, unter Anleitung die Pferde für das große Erlebnis vorzubereiten. Das Reiten….Den Kindern wurde zunächst erklärt, was erforderlich ist, wenn die Pferde geputzt oder ihnen die Hufe ausgekratzt werden: „Ganz wichtig ist, dass du dich nie hinter das Pferd stellst, es könnte mal ausschlagen“, war die wichtigste Regel. Einige Kinder nahmen schon das zweite oder dritte Mal an dieser tollen Ferienaktion teil, weil es immer so einen Spaß macht und der Umgang mit den Pferden etwas ganz Besonderes ist. Auf jeden Fall hatten Frau Gorski-Lohrberg und ihre Team vom Reit- und Fahrverein der Gemeinde Bad Grund (Harz) alle Hände voll zu tun. „Es ist immer wieder toll, wenn die Kinder hier sind.“ Allerdings sehe der Verein darin natürlich auch Werbung in eigener Sache: „Es ist doch wichtig, die Kinder ans Reiten heranzuführen. Wünschenswert ist, dass in jedem Jahr Kinder dabei bleiben und Mitglied im Verein werden und regelmäßig zu uns kommen, um auch Reitunterricht zu nehmen.“ Eines ist gewiss, die Kids, die alle nach den zwei erlebnisreichen Tagen eine Urkunde und Naschereien bekamen, waren total begeistert und waren froh, dass sie an dieser Veranstaltung teilnehmen konnten.

 

Segelboote liefen vom Stapel

Gemeinde Bad Grund. Schiff Ahoi! Die Kids der Gemeinde Bad Grund (Harz) bastelten mit der Jugendpflegerin Melanie Henschel ein Schiff. Aus einem Holzbrett, einem Stück Stoff, verschiedenen Holzteilen und Nägeln konnten sich die Kids ihre eigene kleine Segeljolle zusammen bauen. Bei dieser Aktion lernten die Mädchen und Jungen nicht nur den Werkstoff Holz kennen, sondern erlernten auch den Umgang mit Werkzeugen. Nicht jedes Kind hatte schon einmal einen Hammer in der Hand, aber alle Finger der kleinen Bootsbauer sind dabei heil geblieben.  Außerdem mussten die Kids das Holz  auch mit Schmirgelpapier bearbeiten und die Späne, die vom Sägen noch übrig geblieben war, abschmirgeln und somit das Holz zur weiteren Verarbeitung glätten. Die kreative Gestaltung der Segel mit Stoffmalfarbe und des Bootes mit Acrylfarbe, machte jedes Boot zu einem individuellen Stück. Die fertig gestalteten Segelboote konnten anschließend vom Stapel laufen. Am Schluss stand dann die spannende Frage im Raum: Schwimmt mein Segelboot? Die Jugendpflegerin konnte den Kindern versichern, dass sie das wirklich können. Inzwischen haben sicherlich einige „Bootsbauer“ ausprobiert, ob das wirklich stimmt.