Wo kommt eigentlich das Trinkwasser her? Und wo geht es hin?

Dieser Frage gingen die Kinder der Gemeinde Bad Grund (Harz) bei der gleichnamigen Ferienaktion, die vom Betriebsausschuss der Gemeinde angeboten wurde, auf den Grund.

Gemeinsam mit Vorsitzenden Walter Lagershausen, Peter Kalla und Artur Sachsalber, ging es vom Jugendcafé Badenhausen aus mit dem Planwagen Richtung Eisdorf zur  Krytertalquelle, die sich in der Gemarkung Eisdorf im sogenannten Krytertal befindet. Seit dem Jahre 1961 wird die dortige Quelle zur Gewinnung von Trinkwasser für die Ortschaft Eisdorf genutzt. Das aus der Krytertalquelle gewonnenen Trinkwasser wird aus der Reinwasserkammer des Schachtes einer Freigefälleleitung im Rohrwerkstoff zum Hochbehälter Eisdorf transportiert, den sich die Kinder danach anschauen konnten. Unter der Fachkundigen Anleitung von Arthur Sachsalber, erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über das Wasser, das man täglich zum Waschen, Baden, Putzen usw. benötigt. Auch die Toiletten Spülung benötigt Wasser, das aus dieser Quelle stammt. Aber wo geht das Wasser denn nach dem Benutzen nun hin? Um diese Frage zu beantworten, fuhren die Kinder weiter Richtung Förste zur Kläranlage der Gemeinde Bad Grund (Harz). Auf der Kläranlage wartete Frank Gebhardt bereits auf die kleinen Besucher. Er führte die Kids durch die Anlage und erklärte die Abläufe. Die Kläranlage Förste wurde 1986 in Betrieb genommen. Das Einzugsgebiet der Anlage umfasst neben der Gemeinde Bad Grund (Harz) auch die Ortschaften Förste und Nienstedt. Die Kids lernten auch, dass Abfälle, Arzneimittel, Sanitärartikel, Speisereste und Farben nicht in die Toilette gehören. Viele Dinge, die in der Kanalisation und später in der Kläranlage im wahrsten Sinne des Wortes "auftauchen" und die Gewässer gefährden können, haben ihren Ursprung in der unsachgemäßen Entsorgung über die Toilette.  Ja, ein spannender Tag, der mit Wurst vom Grill und Getränken abgeschlossen wurde.

Abschließend bedankte sich die Jugendpflegerin bei den Veranstaltern und allen Beteiligten, die sich an diesem Tag teilweise auch ehrenamtlich dafür eingesetzt haben, dass diese tolle Aktion stattfinden konnte.

 

Alten Socken wurde Leben eingehaucht

Gemeinde Bad Grund. Wer kennt nicht Kermit den Frosch?! Auch Kermit ist eine Handpuppe, die erst durch Bewegungen der Hand zum Leben erweckt wird. Die Kinder der Gemeinde Bad Grund (Harz) haben zusammen mit der Jugendpflegerin Melanie Henschel Handpuppen aus alten Socken hergestellt. Aus Wollresten, Filz und anderen tollen Materialien wurde den Socken Leben eingehaucht. Schlangen, Pferde, Geparden, Einhörner und andere Phantasietiere sind entstanden. Die Jugendpflegerin hat sich ganz besonders darüber gefreut, dass die Kinder wieder ihre ganz eigenen Ideen umgesetzt haben und ohne große Vorgaben ihre Socken gestaltet haben. So sind ganz individuelle Kreationen entstanden. Die Kinder werden wohl noch in den Ferien sehr viel Spaß mit ihren  Handpuppen  haben.

 

Klarer Sieg von Hanna Südekum beim UNO-Turnier

Im Jugendcafé Badenhausen kamen die Kids in Spielerlaune.  Beim UNO-Turnier in Badenhausen waren geschickte Spielzüge und natürlich auch ein bisschen Glück die Voraussetzungen dafür, die meisten Punkte zu erzielen. Insgesamt wurden 10 Runden gespielt, in denen die Spieler mit viel Spaß und Eifer dabei waren. Spannung pur kurz vor der Siegerehrung. Die drei besten Spieler wurden mit einem Gutschein belohnt. Über den dritten Platz konnte sich Matthis Brandt aus Teichhütte freuen, der zweite Platz ging an Paul Berghoff aus Eisdorf und die meisten Punkte erzielte Hanna Südekum aus Badenhausen und konnte sich dadurch den ersten Platz sichern. Alle Teilnehmer wurden außerdem mit einer Urkunde geehrt.

 

Stofftaschen gestaltet und ganz somit eigene Unikate hergestellt

Einen individuellen und einzigartigen Stoffbeutel erstellen, das war Aufgabe der Kinder beim Ferienprogramm „Stofftaschen bemalen“. Er ist nämlich eine tolle Alternative zur Plastiktüte und sieht außerdem viel besser aus. Gemeinsam mit dem DRK-Ortsverein Badenhausen haben die Kinder die Aufgabe bravurös gemeistert. Mit verschiedensten Stofffarben und einer Schablone als Vorlage haben die Kinder Ihre Stoffbeutel ausgeschmückt. Ob Micky-Mouse oder Giraffe, Elefant oder doch eine Maus, die Kinder hatten viel Freude am Ausgestalten ihrer ganz eigenen Stofftaschen. Mal ehrlich: „Welches Kind hat schon so einen coolen Beutel?“.

 

Marienkäfer haben neue Unterkunft bekommen

 

Der Marienkäfer ist nicht nur hübsch anzusehen. Er gilt auch als Glücksbringer und ist zugleich ein nützliches Insekt für unseren Garten, denn Marienkäfer sind sehr fleißige Blattlausvertilger und haben außerdem Schildläuse, Milben, Wanzen und Larven auf ihrem Speiseplan. Sie helfen auch dabei Zier- und Nutzpflanzen von Schädlingen im Zaum zu halten. Gemeinsam mit der SPD Abteilung der Gemeinde Bad Grund (Harz) haben die  Kinder ein Quartier für Marienkäfer angefertigt. Das kleine Marienkäferhaus wird ähnlich wie der Nistkasten für Vögel zusammengebaut. Zur Vorbereitung wurden sämtliche Bretter in die entsprechenden Maße gesägt, die die Kinder zunächst mit Schleifpapier glatt schliffen, um sie weiter verarbeiten zu können. Dann wurden in der Bodenplatte einige kleine Einschlupflöcher gebohrt und die Holzteile zusammen geschraubt. Das fertige Quartier können die Kids nun zweckmäßig einfach an einem sicheren Ort in den Boden stecken. Dies vorzugsweise in die Nähe von den Pflanzen, die recht häufig von Blattläusen heimgesucht werden. Das Marienkäferhaus bietet auch im Winter einen wunderbaren Unterschlupf. So kann es das ganze Jahr über draußen bleiben und die Käfer werden dankbar dafür sein.

 

Wie die Fische im Wasser

 

Das Gesundheitszentrum in Bad Grund (Harz) lud sie Kinder zu Spiel & Spaß im Solebad ein. Die Vorfreude war bei den Kindern schon riesig und als es dann endlich losging und sie ins Wasser springen konnten, waren sie kaum noch zu bremsen und konnten dann nach Herzenslust Planschen, Schwimmen oder Toben. Die Faszination für das kühle Nass war riesig. Zwischendurch mussten sie sich jedoch einigen Wettkämpfen stellen, denn Frau Nadine Nock hatte einige Spiele für die kleinen Wasserratten vorbereitet. So mussten immer jeweils zwei Mannschaften gegeneinander antreten und Ringe und andere Utensilien vom Beckenboden holen oder sich mit einem Schwimmbrett zum anderen Beckenrand paddeln. Dabei ging es immer um Schnelligkeit. Der Spaß stand allerding hier an oberster Stelle und so mussten die Verlierer nicht traurig sein. Die Kids waren zum Schluss gar nicht mehr so leicht aus dem Wasser zu bekommen. Aber leider ging auch dieser Spaß zu Ende und alle waren sich einig, dass das echt toll war.

 

Federmappen im individuellen Style

 

Fliegen auch bei dir ständig die Buntstifte durch die Gegend? Na hey, dagegen musste was unternommen werden! Annette Eckel von Cut & Sew hat sich eurem Problem angenommen und im Rahmen der Ferienaktion das Jugendcafé kurzerhand in eine Nähstube verwandelt. Mit tollen Stoffresten, die vom Stoffzauber aus Badenhausen gesponsert wurden, konnten die Kids sich schöne Muster zusammenstellen, um daraus eine Federmappe nähen zu können. Dann ging es an die Nähmaschinen. Auch die Nähanfängerinnen haben sich schnell eingearbeitet und konnten so ihre Mappen selber nähen. Sogar einen Reißverschluss haben die kleinen Näherinnen eingesetzt und selbst das war super easy! Die Endergebnisse sind einfach nur toll geworden und in die Federmappe passen jetzt allerlei Stifte,  Radierer, Lineal und Schere und wird das Chaos beenden. Die Jugendpflegerin Melanie Henschel bedankt sich ganz besonders bei Annette Eckel, die den Unkostenbeitrag für die Jugendpflege gespendet hat. Vielen Dank dafür!

 

Individuelle Nagelbilder sind entstanden

Ein Holzbrett diente als Unterlage für die tollen Kreationen, die mit einfachen Nägeln und bunter Wolle entstanden sind. Aber zunächst musste das Brett mit Acrylfarbe gestaltet werden, um einen schönen Hintergrund für die Motive zu bekommen. Dann mussten sich die Kinder für ein Motiv entscheiden. Sie konnten Vorlagen auswählen oder sich selber Motive ausdenken. Nachdem das Motiv aus das Brett vorgemalt war, wurde, den Linien entlang genagelt. So konnte man bereits sehen, was dargestellt werden soll. Nachdem der größte Teil des Nagelbildes geschafft war, kam nun die Feinarbeit. Die Wolle wurde kreuz und quer um die Nägel gewickelt, bis alle inneren Abschnitte des Motivs ausgefüllt waren. So entstanden Bäume, Blumen, Schmetterlinge, aber auch Buchstaben und andere tolle Bilder, die sicherlich inzwischen einen schönen Platz gefunden haben.