Der Betriebsausschuss nahm den Jahresabschluss 2016 der Ver- und Entsorgungsbetriebe zur Kenntnis

Gemeinde Bad Grund (hn). Zahlreiche Beschlüsse verabschiedete am vergangenen Montag der Betriebsausschuss im Windhausener Rathaus, deren Grundlage zum einen der Jahresabschluss 2016 der Ver- und Entsorgungsbetriebe der Gemeinde Bad Grund ist.

Die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum des gesamten Jahres 2016 weist einen Jahresüberschuss von insgesamt 73.277,31 Euro aus. Davon entfällt auf den Betriebszweig Wasserversorgung ein Gewinn von 38.924,84 Euro und auf den Betriebszweig Abwasserbeseitigung ein Gewinn von 34.352,47 Euro. Die beiden ausgewiesenen Gewinne werden auf das Wirtschaftsjahr 2017 vorgetragen. Durch die Verluste in den Vorjahren, seien damals Anpassungen der Gebühren nötig geworden, wie der Kämmerer Volker Höfert sagte. Nachdem auch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie auch das Rechnungsprüfungsamt dem Jahresabschluss einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat, verabschiedete auch der Ausschuss die Beschlussvorlage.

Ebenso verabschiedete der Ausschuss die Betriebsabrechnung der Wasserverbrauchs- und Grundgebühren für das Jahr 2016, inklusive der neuen Kalkulation für 2018. Aufbauend aus den Ergebnissen des Jahres 2016 sowie der Kostenentwicklung in diesem Jahr, wurde erneut eine einjährige Kalkulation der Gebührensätze aufgestellt, über die sich die Einwohner ein wenig freuen können. Denn die Wasserverbrauchsgebühr sinkt von bisher 1,79 pro Kubikmeter auf 1,72 pro Kubikmeter. Dafür steigt jedoch, wenn auch nur leicht, die Wassergrundgebühr von bisher 6,28 Euro je Hauswasserzähler auf 6,62 Euro. „Wir gehen weiterhin von vorsichtigen Verbrauchszahlen und leichten Überschüssen in diesem Bereich aus, sodass wir im kommenden Jahr wieder eine Gebührensenkung beschließen können“, so Höfert.

Auch im Bereich der Schmutz- und Niederschlagwassergebühren ergibt sich im kommenden Jahr eine leichte Veränderung. Die Niederschlagswassergrundgebühr sinkt im kommenden Jahr leicht auf 10,45 Pro Verrechnungseinheit (50 Quadratmeter), bisher lag diese bei 11,94 Euro. Die Niederschlagswasserzusatzgebühr bleibt bei 0,11 Euro pro Quadratmeter, wie auch die Schmutzwassergebühr bei 2,94 pro Kubikmeter. Der Überschuss von rund 24.100 Euro bei der Schmutzwassergebühr sowie der Überschuss von rund 3.530 Euro bei der Niederschlagswasser-Grundgebühr und 8.570 Euro bei der Niederschlagswasser-Zusatzgebühr werden auf den Kalkulationszeitraum 2018 vorgetragen.

Letzter Beschluss des Abends war der Wirtschaftsplan 2018 einschließlich der Finanzplanung und des Investitionsprogramms. Der Gesamtbetrag der Kredite, deren Aufnahme im kommenden Wirtschaftsjahr zur Finanzierung der Investitionen erforderlich ist, wird auf insgesamt 1.429.100 Euro festgesetzt. Von diesem Betrag entfällt ein Betrag von 490.900 Euro auf den Betriebszweig Wasserversorgung und 938.200 Euro auf den Bereich Abwasserbeseitigung.